Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Betrüger beim Ossiloop
ls - 952 Läufer befinden sich nach der dritten Etappe des Ostfrieslandlaufes noch in der Gesamtwertung : doch Initiator Klaus Beyer vom SV Holtland kann sich trotz dieser erneut stattlichen Zahl nicht freuen. Vor dem heutigen vierten Rennen von Holtrop nach Plaggenburg (19 Uhr, Start im Heerweg) ist dem Chef-Organisator einiges an Lust verloren gegangen, den Pulk wieder auf den Ostfriesland-Wanderweg zu schicken: Erneut sind Fremdläufer gesichtet worden : Beyer bedauert, „dass einige auf diese Art und Weise die Idee des Ossiloops pervertieren.“
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Klar ausgedrückt: Beim Ostfrieslandlauf wird betrogen. Um nicht aus der Gesamtwertung zu fliegen, besorgen sich Teilnehmer, die verhindert sind, Ersatzläufer, die mit der Startnummer des „Auftraggebers“ auf die Strecke gehen. „Was hat das mit Fairness zu tun?“ fragt Beyer.

Bereits im vergangenen Jahr waren die Ausrichter von Teilnehmern auf Fremdläufer aufmerksam gemacht worden. Der gutgläubige Beyer traute seinen Ohren nicht, hoffte zumindest auf Einzelfälle. Doch offensichtlich bedienen sich mittlerweile mehr Teilnehmer auf dem Markt der Fremdläufer. „T-Shirt und Urkunde sind eine Auszeichnung für die erfolgreiche Teilnahme“, betont Beyer. „Und nur wer alle sechs Etappen mitgelaufen ist, hat diese Auszeichnung verdient.“

Eine ganz ehrliche Haut ist Hilde Steinke: Die Neermoorerin absolviert heute ihre 130. Etappe. 19 Etappensiege hat sie in den vergangenen Jahren gefeiert, fünfmal setzte sie sich in der Frauenkonkurrenz durch.

Mit 13,7 Kilometern steht heute das längste Teilstück an, deshalb wird das Rennen auch als „Königsetappe“ bezeichnet. Die Teilnehmer überqueren dabei hinter Sandhorst den sogenannten Ostfriesland-Äquator : und finden ja vielleicht auch noch Zeit, nach Fremdläufern Ausschau zu halten.

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