Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Lena Saathoff siegt im Weserstadion
Lena Saathoff siegte viermal
Ostfriesische Nachrichten - Große Resonanz fanden die Offenen Hallenmeisterschaften des Kreises Diepholz, die der LC-Hansa-Stuhr in der Leichtathletik-Halle des Bremer Weserstadions ausrichtete. 73 Teilnehmer aus 15 Vereinen ließen sich die Gelegenheit zu einer Formüberprüfung unter wettkampfgerechten Leichtathletik- Bedingungen nicht entgehen, darunter auch drei Athleten vom SV Georgsheil.
In der Altersklasse W14 präsentierte sich nach einigen gesundheitlichen Problemen Mehrkämpferin Lena Saathoff in Bestform. Vier Starts, vier Siege und dazu zwei persönliche Bestleistungen, so lautete die beeindruckende Wettkampfbilanz.
Dabei lief es im Eröffnungswettkampf, dem Weitsprung, zunächst gar nicht nach Wunsch. Fehlende Hallen-Trainingsmöglichkeiten für diese Disziplin verursachten Unsicherheiten im Anlauf. Nach einigem Experimentieren setzte die Georgsheilerin im letzten Versuch alles auf eine Karte, traf den Balken genau, flog auf die siegbringende neue Bestmarke von 5,14 m hinaus und erzielte damit die größte Weite aller Teilnehmerinnen in sämtlichen Altersklassen.
Beflügelt durch diesen Erfolg zeigte sich Saathoff auch im 60-m-Vorlauf von ihrer besten Seite und verbesserte ihren persönlichen Rekord gleich von 8,40 sec auf 8,24 sec. In Finale bestätigte sie noch einmal diese Leistung und gewann mit 8,29 sec vor Linda Baldewein (LG-Bremen Nord), die 8,39 sec erzielte. Zwischendurch beteiligte sie Saathoff noch am Kugelstoßen und war einmal mehr mit bestleistungsnahen 10,83 m nicht zu schlagen.
Auch im abschließenden Hochsprung war der vielseitigen Athletin mit - angesichts der nicht gerade leistungsfördernden Enge der Anlage - beachtlichen 1,56 m der deutliche Sieg nicht zu nehmen.

In derselben Altersklasse schug sich Andrea Bender, die noch der jüngeren B-Schülerklasse angehörte, bei ihrem ersten Auftritt bei den „Großen“ achtbar. Nachdem im Weitsprung 3,93 m nicht für den Endkampf reichten, verfehlte sie im 60-m-Sprint mit neuer Bestleistung von 8,88 sec die Finalteilnahme nur äußerst knapp. Dafür überraschte sie im Kugelstoßen mit 8,38 m und persönlicher Bestleistung als Zweite hinter der siegreichen Saathoff.
Auch Tomke Peters (W15) zeigte sich in allen Disziplinen deutlich verbessert, hatte aber im Weitsprung Pech, dass sie nach drei ungültigen, zum Teil sehr weiten Versuchen den Endkampf nicht erreichte. Ihre verbesserte Grundschnelligkeit münzte sie dann aber im 60-m-Sprint in zählbare Ergebnisse um: Mit 8,47 sec. verbesserte sie als Endlaufzweite ihre persönliche Bestzeit gleich um mehr als zwei Zehntel. Einen 2. Rang erzielte die Georgsheilerin dann ausgerechnet im Kugelstoßen, einer Disziplin, die Peters als Sprung- spezialistin nur äußerst selten trainiert. 9,06 m wurden als neue Bestleistung vermessen, ehe sie in ihrer Spezialdisziplin, dem Hochsprung, 1,52 m erreichte und mit zwölf cm Vorsprung zum Abschluss eines harten Wettkampftages noch einen souveränen Sieg für sich ver- buchte.

[2986]
Ergebnisse
Termine