Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Gold-Läufer umarmte auch zwei Ostfriesen
Reinhard und Hilde Knoop freuten sich mit Jan Fitschen
Ostfriesen-Zeitung - Göteborg/Holtland / CZE - Als der neue Europameister Jan Fitschen am Dienstagabend nach seinem sensationellen Sieg über 10 000 Meter im Göteborger Ullevi-Stadion seine Ehrenrunde drehte und sich feiern ließ, blieb er für längere Zeit auch bei zwei Ostfriesen stehen: Er umarmte Reinhard Knoop und dessen Frau Hilde. Die beiden Ostfriesen aus Holtland waren in erster Linie wegen ihm nach Schweden gereist. Reinhard Knoop, Vorsitzender der Leichtathletik-Region Ostfriesland, war nämlich einer der großen Förderer von Jan Fitschen gewesen und hält bis heute den Kontakt zu dem gebürtigen Nordhorner, der seit 1998 für den TV Wattenscheid startet.
„Reinhard gehört zu den positiv Bekloppten, denen ich eine Menge zu verdanken habe“, sagte der Goldmedaillen-Gewinner hinterher. „Ich wäre bei ihm und Hilde noch länger stehen geblieben, wenn Ordner mich nicht zum Weitergehen aufgefordert hätten.“ Fernsehenkameras fingen die Szene mit den Knoops ein. Wer genau hinsah, entdeckte dabei auch die eine oder andere Freudenträne.
Reinhard Knoop hatte als Landescoach dem Trainingsprogramm von Fitschen Struktur gegeben. Der heute 29-jährige Physik-Student war häufiger in Holtland zu Gast. Seit 1998 ist Tono Kirschbaum sein Heimtrainer. louboutin pas cher , sac à main longchamp pliage pas cher , sac longcham pas cher , sac louis vuitton pas cher , jordan pas cher , nike air force 1 pas cher
Fitschen ist erst der dritte deutsche Europameister nach Jürgen Haase (1966 und 1969) sowie Manfred Kuschmann (1974) ist. Ihm gelang damit ein Kunststück, das selbst Dieter Baumann nicht schaffte, der zweimal Silber gewann. „Der Erfolg von Fitschen hat im Mannschaftshotel unglaublich viele Emotionen ausgelöst“, sagte Klaus Jakobs aus Warsingsfehn, der vor Ort zum Betreuerteam des Deutschen Leichtathletik-Verbandes gehört. „Die Stimmung war wahnsinnig, zumal es im Vorfeld viel Kritik am großen Aufgebot gegeben hatte.“ Sportler und Funktionäre, die nicht im Stadion waren, verfolgten die Wettkämpfe überwiegend am Liveticker. „Die Berichterstattung im schwedischen Fernsehen ist eine Katastrophe“, erklärte Jakobs.

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