Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Nina Dirks gewinnt Bronze bei Deutschen Jugendmeisterschaften
Beyer - Halle/ Holtland. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Winterwurf in Halle überraschte die erst 15 jährige Holtlander Hammerwerferin Nina Dirks mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Dirks ist damit die sechste Holtlander Hammerwerferin, die bei einer Deutschen Meisterschaft eine Medaille gewann.   
Mit der achtbesten Vorleistung angereist, begann die jüngste Holtlander Hammerwerferin den Wettkampf bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften in Halle mit einem Paukenschlag. Nach zwei halbwegs gelungenen Versuchen beim Einwerfen, erzielte Dirks im ersten Durchgang gleich 46,12 m. Mit dieser Weite schockte sie ihre Konkurrentinnen, überraschte sich selbst sowie die anwesenden Trainer und Betreuer. Die bisherige Bestleistung der Ostfriesin lag bei 41,86 und wurde Anfang Oktober in Groningen erzielt. Die Favoritinnen für den Titel konnten im ersten Versuch lediglich ungültige Versuche notieren lassen. Als Führende ging es in die zweite Runde und Dirks Hammer landete leicht außerhalb des Feldes. Julia Fehr aus Mutterstadt – eine der Favoritinnen – hatte sich gefangen und legte sich mit 46,65 m vor Dirks, die jetzt Zweite war. Im dritten Durchgang gab es die besten Versuche und weitesten Würfe. Nina Dirks steigerte sich auf 46,92 m und hatte damit wieder die Spitzenposition eingenommen. Susen Küster aus Halle konterte und erzielte die spätere Siegweite von 48,68 m. Auch J. Fehr steigerte sich auf 47,88 m die Ostfriesin war jetzt Dritte und damit auf dem Bronzeplatz.
Im Finale der besten 8 Werferinnen gab es viele ungültige Versuche. Dirks ließ im vierten Durchgang 46,13 m folgen und musste sich in den beiden letzten Durchgängen mit 43,98 m bzw 43,85 m zufrieden geben. Gefährdet war die Bronzemedaille durch die Erfurterin Lisa Katzer, die als Topfavoritin angereist war und beim Einwerfen ihre Klasse aufblitzen ließ. Doch der erste Versuch der Holtlanderin hat Katzer dermaßen verunsichert, dass sie nie in den Wettkampf fand und als Vierte lediglich 44,44 m erzielte.
Mit dem Gewinn einer Medaille hatten weder Dirks noch ihr Trainer gerechnet. Die Zielsetzung war die Finalteilnahme sowie eine Weite um 43 bis 44 m. Dass der Wettkampf für die Holtlanderin so gut lief, war nicht zu erwarten. Zwar hatte Dirks gut trainiert aber durch die Witterungsverhältnisse der letzten Wochen, in denen regelmäßig geworfen worden ist, gab es keine Anhaltspunkte, welche Weiten im Training erzielt worden sind. Vielleicht war das auch gut, denn sonst wäre die Erwartungshaltung anders und der Druck sehr viel größer. Alle gültigen Versuche lagen klar über der angestrebten Weite und der beste Wurf war fünf Meter weiter als die persönliche Bestweite vom Oktober letzten Jahres.

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