Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Norderneyer Citylauf
ls - Als Sonnabendabend auf Norderney der Startschuss zum 15. City-Abendlauf fiel, hatte auch Petrus ein
Einsehen mit den Athleten. Der Wettergott schickte einen leichten Seewind über die Insel, so dass die Bedingungen etwas
angenehmer wurden. Eine regelrechte Hitzeschlacht blieb es trotzdem, die aber glimpflich verlief. Lediglich ein Läufer mutete
sich bei Temperaturen knapp an der 30-Grad-Celsius-Marke zu viel zu und erlitt einen Kreislaufkollaps. Die Favoriten
spulten ihr Programm souverän herunter. Bei den Männern wiederholte Klaus Eckstein (LC Nordhorn) seinen Vorjahressieg
und bewältigte die Zehn-Kilometer-Distanz in 32:23,00 Minuten. Bei den Frauen setzte sich Christiane Spallek von der LG
Wilhelmshaven in 37:38,0 durch. Jörg Valentin (32:38,00) und Irmi Hartmann (41:25,00) vom Norder TV liefen jeweils auf
den zweiten Platz. sac louis vuitton pas cher , nike air max pas cher , longchamp pas cher , longchamp pliage pas cher
Erst vor wenigen Tagen war Valentin von der Senioren-Weltmeisterschaft auf Puerto Rico in heimatliche Gefilde zurückge-
kehrt - und traf auf ähnliche Bedingungen. Während sich die WM-Teilnehmer in der Karibik mit 38 Grad Celsius und enorm
hoher Luftfeuchtigkeit herum plagten, kletterte auf Norderney die Quecksilbersäule Richtung 30 Grad Celsius. Der Läufer
des Norder TV hatte nach den Strapazen der Weltmeisterschaft lange überlegt, ob er starten sollte. Am Sonnabend ent-
schloss sich der sechsfache Sieger schließlich, die Schuhe anzuziehen. “Ich will nur locker mitlaufen”, teilte Valentin Haupt-
organisator Manfred Plavenieks, dem 1. Vorsitzenden des TuS Norderney, mit. Unterwegs merkte er allerdings wider
Erwarten, dass er doch “gute Beine” hatte. Und da packte den 41-Jährigen der Ehrgeiz. “Ich habe mich viel besser als er-
wartet gefühlt”, staunte Valentin über sich selbst. In seiner Altersklasse M 40 lief er mit der Startnummer eins überlegen auf
Platz eins. In der Gesamtwertung musste er nur Eckstein den Vortritt lassen, der 15 Sekunden schneller unterwegs war.
“Vielleicht hätte ich ihn sogar angreifen können. Aber auf der Zielgeraden habe ich lieber die Zuschauer abgeklatscht”, sagte
Valentin, dessen Vereinskamerad Peter Steinke in 33:24,00 Minuten den vierten Rang belegte (Platz eins in der M 30).
Bernd Wagner war mit 36:26 und Platz 14 bester Akteur des TuS Norderney.
Deutlich höher als im vergangenen Jahr war das Niveau in der Frauenklasse, in der Christiane Spallek erwartungsgemäß
vorne weg lief. Ihr am nächsten kam Irmi Hartmann. Die Norderin spielte ihre Routine aus. Während viele Akteure ein zu
hohes Anfangstempo wählten und dem dann Tribut zollen mussten, legte sie am Ende noch zu. “Ich war total happy, als
meine Tocher mir im Ziel sagte, dass ich Zweite geworden bin”, freute sich Hartmann riesig über den Erfolg.
Die Zuschauer sorgten wieder einmal für eine beeindruckende Atmosphäre. Die geänderte Streckenführung über die neu
gestaltete Promenade fand großen Anklang. “Das war richtig schön”, zeigte sich nicht nur Irmi Hartmann angetan. 500
Winke-Hände waren aufgeblasen und verteilt worden. Mit Ratschen und Trillerpfeifen trieben die Fans die Läufer immer
wieder an. Die Anwohner der Mühlenstraße nutzten den Abendlauf erneut zur großen Party. Einige hatten sogar ihre Garten-
dusche aufgebaut und sorgten für (meistens) willkommene und dringend nötige Abkühlung. Valentin, von der WM noch
härtere Bedingungen gewohnt, störte das dagegen eher. “Diese Nassspritzerei war nichts für mich.”


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