Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Im Kreis der Weltelite
Lena Saathoff ( Foto: ON)
Ostfriesische Nachrichten/mü - Zu einem besonderen Erlebnis wurde für die elfjährige Lena Saathoff vom SV Georgsheil die Einladung zu einem nicht alltäglichen Hochsprung-Wettkampf des TV Langen bei Bremerhaven. Im Vorprogramm zu einem Hochsprung-Meeting der Weltklassse durfte sie mit anderen ausgesuchten niedersächsischen B-Schülern ( M/W 12/13) den Zuschauern ihr Können zeigen. Der Ausrichter dieses Events hatte alle Register gezogen, um den leichtathletikbegeisterten Fans diese attraktive Disziplin und die teilnehmenden Athleten aus sieben Nationen hautnah zu präsentieren.
Den Auftakt dieser einmaligen Mischung aus Hochleistungssport und Show bildete der „Jumpy Cup", in dem 12 ausgewählte Nachwuchsathleten in einer auf einem Tennishartplatz errichteten mobilen Hochsprungarena um neue Bestleistungen und den Sieg wetteiferten. Zu dröhnender Rockmusik ließen sich bei idealer Witterung die jüngsten Nachfahren des legendären Bill Fosbury auch nicht lange bitten. Bestleistung auf Bestleistung wurde aufgestellt. Und wenn es einmal in den ersten Versuchen nicht so klappte, half oftmals das rhythmische Klatschen der Zuschauer den jungen Athleten über die angepeilte Höhe.

Auch die noch im Mehrkampf beheimatete Lena Saathoff ließ sich von der begeisternden Athmosphäre anstecken und lieferte einen klasse Wettkampf. Mit einer Bestleistung von 1,44 m angereist, nahm sie alle Höhen bis 1,41 m im ersten Versuch. Bei der obligatorischen Steigerung um 4 cm lag die Latte nun auf neuer Besthöhe von 1,45 m, die sie ebenfalls im ersten Durchgang meisterte. Nun wurden 1, 49 m aufgelegt. Im dritten und besten Versuch scheiterte die junge Georgsheilerin nur denkbar knapp und ließ erkennen, dass das Überwinden der Marke nur eine Frage der Zeit ist. Als eine der jüngsten Teilnehmerinnen in diesem Klassefeld sprang Saathoff jedoch als Vierte in die vorderen Ränge und genoß den folgenden Auftritt der Weltstars unbeschwert.
Diese zeigten dem staunenen Publikum bereits beim Einspringen einige Kabinettstückchen. Die rund 2000 Zuschauer sahen in der Folge einen Hochsprungwettkampf der absoluten Extraklasse. Am Ende einer denkwürdigen Konkurrenz triumphierte der Ukrainer Andrej Sokolowsky mit der neuen Weltjahresbestleistung von 2,35 m vor dem Russen Alexey Dimitrik mit 2,30 m und vor Roman Fricke aus Leverkusen, der mit 2,27 m wohl endgültig das Ticket nach Athen buchte.

[2413]
Ergebnisse
Termine