Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Verband würdigt Leistungen von Pohl und André
Daniela Pohl will sich für internationale Aufgaben empfehlen
KJ - Herausragende Wettkämpfe und Spitzenleistungen verspricht die 11. Junioren-Gala des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) an diesem Wochenende in Mannheim. Der DLV lädt im Frühjahr traditionsgemäß seine besten Nachwuchstalente zu einem internationalen Meeting ein und würdigt damit die guten Leistungen der Aktiven. In diesem Jahr sind mit Daniela Pohl vom SV Holtland und Siewert André vom TV Norden auch zwei Ostfriesen im Kreis der Topathleten dabei. Neben dem Vergleich auf hohem Niveau geht es auch um die Qualifikation für zahlreiche Länderkämpfe und internationale Meisterschaften.

Der A-Jugendliche Siewert André ist in den letzten Monaten regelrecht in die deutsche Spitze gestürmt. Im Sprint über 100 Meter lief der Norder innerhalb weniger Wochen gleich zweimal die hervorragende Zeit von 10,79 Sekunden. Damit stellte er einen neuen Ostfriesland-Rekord auf. Als Belohnung folgte die Einladung von  Bundestrainer Rudi Schön. Neben dem Start über 100 Meter ist für Siewert André auch der Einsatz in der Staffel vorgesehen. Mit Blick auf die Junioren-Weltmeisterschaften eine gute Möglichkeit, sich ins Gespräch zu bringen. „Die Einladung zur Gala ist für Siewert der bisher größte sportliche Erfolg“, freut sich Trainer Hans-Albin Jacob.

Auch die guten Leistungen von Hammerwerferin Daniela Pohl sind den Verantwortlichen beim DLV nicht verborgen geblieben. Allerdings wird ihr Wettbewerb leider nicht wie die anderen in Mannheim ausgetragen, sondern im Odenwaldstädtchen Schönau. Dennoch geht die Ostfriesin motiviert an ihre Aufgabe heran. „Die Chancen von Daniela stehen gut. Sie hat sich in den letzten Trainingseinheiten technisch stabilisiert und weite Würfe gehabt“, erklärt Trainer Klaus Beyer. Für die B-Jugendliche geht es dabei auch um die Empfehlung für den U18-Länderkampf. „Sie hat reelle Aussichten, sich zu qualifizieren“, meint der Coach.
 
Pohls Teamgefährtin Andrea Bunjes steht in Schönau ebenfalls im Wurfring. Denn auch die absoluten Topathleten nutzen die Gelegenheit, vor den Olympischen Spielen in Athen auf sich aufmerksam zu machen. Dabei hat die 28-Jährige besonders gute Erinnerungen an Schönau. Im letzten Jahr hatte die Olympia-Kandidatin an gleicher Stelle ihre Jahresbestleistung von 69,33 Metern erzielt. „Die Wettkämpfe im Odenwald liegen Andrea. Schließlich hat sie am Pfingstmontag in Fränkisch-Crumbach mit 70,26 Metern erstmals über 70 Meter geworfen“, erzählt Heimtrainer Klaus Beyer. 

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