Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Pohl und Schütte sorgen für die besten Ergebnisse
Daniela Pohl zeigte vor heimischem Publikum eine gute Leistung
KB - Bei den Leichtathletikwettkämpfen im Rahmen der Sportwoche des SV Holtland sorgten die DM-Achte im Diskuswerfen, Melanie Schütte vom SV Georgsheil, und die Holtlander Hammerwerferin Daniela Pohl fürdie besten Ergebnisse. Die Werfer des  SV Holtland nutzten die Möglichkeit, im Rahmen der Sportwoche zu einem Wettkampf mit Kugel, Diskus und Hammer.
Die neuen Wurfringe wollte die Achte der Deutschen Meisterschaften im Diskuswerfen der Frauen von Braunschweig, Melanie Schütte (SV Georgsheil), testen. Mit 49,50 m verfehlte sie die 50-Meter-Marke nur knapp; in ihrer Serie waren vier Versuche weiter als 49 m und einer knapp darunter. Im Kugelstoßen erzielte sie gute 12,20 m. Ihr Trainer, Michael Mücher warf den Diskus in der Seniorenklasse M 50 gute 42,11 m und ließ die Kugel bei 12,55 m landen.

Das Hammerwerfen stand in Holtland einmal mehr im Mittelpunkt der Wurfwettkämpfe. Zahlreiche Zuschauer saßen dicht gedrängt um den Hammerwurfkäfig, verfolgten die Würfe mit großem Interesse und feuerten die Werfer mit viel Beifall an. Da sonst Hammerwurfwettkämpfe meist unter Ausschluss der Zuschauer statt findet, war dieses Interesse für die jungen Werferinnen etwas ganz Neues. Sie mussten mit dieser Situation und ihren eigenem Anspruch, gute Weiten werfen zu wollen, erst einmal fertig werden. Die Irritationen waren so groß, dass auch die wettkampferfahrene Christine Nannen ihren ersten (guten) Versuch ungültig machte, da sie den Ring vor der weißen Linie verließ.
Daniela Pohl kam erst spät in den Wettkampf und erreichte nach mäßigem Beginn durch technische Fehler erst im fünften Versuch mit 54,51 ihr wahres Leistungsvermögen. Es folgte ein weiterer Versuch über 52,70 m. Die Weite stimmt zwar, aber nicht die Serie. Dennoch kann sie beruhigt am nächsten Wochenende nach Heilbronn fahren, wo sie bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften starten wird. Mit der in Holtland erzielten Weite dürfte sie das Finale der besten Acht erreichen.

Mehr vorgenommen hatte sich die vierzehnjährige Mareike Nannen vom SV Holtland. In den letzten Trainingseinheiten erzielte sie reihenweise gute Weiten und eine Verbesserung ihres eigenen Niedersachsen-Rekords war überfällig. Aber es kam alles ganz anders. Beim Einwerfen landete Nannen zweimal im Ring.
sac louis vuitton pas cher , sac longchamp , Übermotivation und Irritation durch die zahlreichen Zuschauer waren Gründe, dass die Technik überhaupt nicht stimmte. Es war äußerst schwierig, Nannen so einzustellen, dass sie gültige Versuche machte und nicht auf Weitenjagd gehen konnte. Mit erzielten 44,60 m blieb das Holtlander Jungtalent zwar weit unter ihrer Wunschweite, hat jedoch eine ganze Menge Wettkampferfahrung sammeln können.

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