Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Klaus Beyer erhält den Schaumburg-Preis
Klaus Beyer
Ostfriesen Zeitung / GL - Klaus Beyer war am Sonnabend erstaunt, dass ihn seine Frau Hedda aus dem Haus „jagte“ und zu den Hallenmeisterschaften schickte. „Wir hattendoch Besuch.“ Doch der Leichtathletik-Trainer des SV Holtland gingnatürlich gerne zu seinem Sport. Als er in Emden eintraf, war die mitseiner Frau abgesprochene Überraschung perfekt. Beyer kam als Zuschauerund stand urplötzlich im Rampenlicht. Denn Reinhard Knoop, Vorsitzenderder ostfriesischen Leichtathleten, ehrte den Coach mit dem alljährlichvergebenen „Dr.-Hilko-Schaumburg-Preis“. „Klaus Beyer ist einleuchtendes Beispiel für jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit.“
Der62-Jährige trainierte nicht nur Leistungssportler wie Andrea Bunjes. Erhat sich als „Vater“ des Ossiloops auch um den Breitensport verdientgemacht. Als „Mr. Ossiloop“ nun den Preis den Händen hielt, strahlte erübers ganze Gesicht. „Ich freue mich riesig“, sagte Beyer. Er hat dieTrophäe zum zweiten Mal zu Hause im Regal stehen. Denn vor zehn Jahrenerhielt seine Tochter Inga als erfolgreiche Hammerwerferin dieseAuszeichnung. „Gut, dass mir Inga da voraus war, denn als Sportlerinwar sie viel besser als ich.“ Vater Klaus ist bei derHammerwurf-Technik nie über zwei Drehungen hinausgekommen. „Ich hatteselber nie einen Trainer.“ Schließlich wuchs er als Kriegskind in eineranderen Zeit auf.
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Der kleine Klaus wurde 1942 in Klosterheidenahe Berlin geboren. „Dort war eine Art NS-Müttergenesungswerk, wo dieKinder in Sicherheit zur Welt gebracht werden konnten“, erzählt er. Andie ersten Lebensjahre in Berlin kann er sich nicht mehr erinnern.Seine Jugend verbrachte Klaus Beyer in Bad Gandersheim.
ZumOstfriesen wurde der Lehrer erst Ende der 60er Jahre. AlsHammerwurf-Trainer und als „Mr. Ossiloop“ hat er sich einen Namen inder Region gemacht. Für Reinhard Knoop ist es keine Frage: „Klaus Beyerhat den Schaumburg-Preis wirklich verdient.“


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