Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Heute 2. Etappe des Ossiloop
ls - Zum ersten Mal in der Geschichte des Ossiloops endet die 2. Etappe nicht in Bagband. Die Zielankunft auf dem Parkplatz an der B 72 gegenüber der Bagbander Mühle galt wegen des hohen Verkehrsaufkommens und der geringen Parkmöglichkeit immer als kritischer Punkt. Deshalb haben sich die Organisatoren kurzfristig entschlossen, den Zielort nach Gut Stikelkamp zu verlegen. Start ist heute um 19 Uhr beim Sportplatz in Holtland an der Norder Straße.

„Die neue Strecke ist sehr schön. Ich habe mich schon geärgert, dass wir nicht früher darauf gekommen sind“, sagt Organisator Klaus Beyer vom SV Holtland. Der Streckenverlauf wird zwischen Hesel und Stikelkamp geändert. Die Ossilooper verlassen den Ostfriesland-Wanderweg und folgen der Grepelstraße bis zur Poststraße, laufen durch Hesel Hörn in den Weg „Hillrichshörn“ bis zum Wanderweg. Von dort sind es noch rund 1000 Meter bis zum Gut Stikelkamp. Die Streckenlänge bleibt unverändert bei rund 10,5 Kilometer.

Am Dienstag waren inklusive Tagesläufer mehr als 1000 Teilnehmer am Start. Für die Gesamtstrecke liegt die Zahl bei 936. Das sind etwas weniger als im vergangenen Jahr. „Viele, die sich vorher angemeldet hatten, waren am Dienstag nicht dabei“, sagt Klaus Beyer, der mit der Resonanz aber zufrieden ist.

Diejenigen, die nicht dabei waren, haben einiges verpasst. Die Stimmung an der Strecke zwischen dem Julianenpark in Loga und Holtland war fantastisch. Zahlreiche Zuschauer feuerten mit Beifall und Zurufen die Ossilooper an. In Logabirum grüßte die Wallheckenschutzgemeinschaft auf einem großen Transparent die Ossilopper. Und wenige Kilometer weiter waren schon von weitem Trommeln zu hören. Musiker hatten sich am Wanderweg postiert und sorgten mit ihrem rhythmischen Trommeln bei den Läufer für einen neuen Motivationsschub.

Wer bei der Startetappe als Tagesläufer mitgemacht hat, kann sich heute noch für die Gesamtstrecke anmelden. Dies gilt allerdings nur für Hobbyläufer. „Für Leistungsläufer ist das ausgeschlossen, das steht auch so in unserer Ausschreibung“, betont Klaus Beyer. Deshalb kann Holger Grigat, der auf der 1. Etappe in 36,57 Minuten als Tagesläufer Platz zwei belegte, nicht mehr in den Kampf ums Gelbe Trikot eingreifen. Nach seiner guten Zeit wollte Grigat auf die Gesamtstrecke umsteigen. „Das wäre ein Affront gegenüber den anderen Leistungsläufern. Holger Grigat hätte ja jetzt sofort das Gelbe Trikot bekommen. Wir haben mit Stefan Oppermann einen Läufer im Gelben Trikot geehrt, das können wir jetzt nicht einfach rückgängig machen“, ist Klaus Beyer froh, dass diese Regelung in den Ausschreibungen mit aufgenommen wurde. Vor einigen Jahren hatte es in einem ähnlichen Fall bereits einmal Ärger gegeben. Mit Grigat hat Beyer bereits gesprochen. „Er hat es verstanden. Als Tagesläufer kann er natürlich gerne mitmachen.“


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