Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Werfertag des SV Holtland im strömenden Regen
Nachwuchstalent Daniela Pohl
KB - Beim Werfertag des SV Holtland gingen alle Hoffnungen auf gute Ergebnisse "baden." Die heftigen Regenschauer während der ersten Wettkämpfe  sorgten dafür, dass viele Athleten völlig durchnässt auf weitere Starts verzichteten und vorzeitig abreisten; das Kugelstoßen wurde gestrichen.
An gute Leistungen war unter den gegebenen Witterungsbedingungen nicht zu denken. Zwar wehte für das Diskuswerfen zuweilen ein kräftiger Wind doch die Regenschauer vermiesten gute Weiten. So hatte die Norddeutsche Meisterin im Diskuswerfen, Melanie Schütte vom SV Georgsheil, nur einen gültigen Versuch von 47,21 m. Damit blieb sie klar hinter ihren Erwartungen zurück. Ein weiter Wurf über 50 Meter landete außerhalb des Sektors.  Auch Niedersachenmeisterin Ann Christine Junker vom MTV Aurich hatte sich in Vorbereitung auf die Deutschen Jugendmeisterschaften am nächsten Wochenende in Braunschweig mehr erhofft, musste sich aber mit 36,98 m zufrieden geben.  Gleiches galt für Janneke Eilers vom SV Friedrichsfehn, die den Diskus 31,24 m weit schleuderte.
Der nasse Ring machte es den Diskuswerferinnen so schwer, dass die Zahl der ungültigen Versuche im Verlauf des Wettkampfes zunahm. Als die Männer ihren Wettkampf aufnahmen, hatte der Regen zeitweise nachgelassen aber die Teilnehmer waren durchnässt und wenig motiviert. Lediglich Tom Karaczko von der LG Lage konnte in der Altersklasse der Schüler M 15  mit 43,52 m eine neue persönliche Bestweite erzielen.   

Die Holtlander Hammerwerferinnen blieben nach zahlreichen Absagen und Streichungen aus den Wettkampflisten unter sich. Für die Jugendlichen Daniela Pohl und Mareike Nannen sollte dieser Wettkampf eine letzte Standortbestimmung vor den Deutschen Jugendmeisterschaften sein. Auch wenn für das Hammerwerfen ein nasser Ring eher leistungsfördernd ist, wirkten sich die durchnässten Schuhe und Handschuhe negativ auf die Leistungen aus. Dies zeigte sich bei Daniela Pohl, die ihre falschen Schuhe eingepackt hatte und in dem „schnellen“ Ring nicht zu Recht kam. Dafür sind die erzielten 54,20 m noch akzeptabel. Eine bessere Weite war unter diesen Umständen nicht möglich.
Mareike Nannen warf erneut mit dem 4 kg Hammer und blieb bei 46,15 m hängen. Der nasse Handschuh war es, der  wahrscheinlich eine neue Bestweite verhinderte. Der Hammer verließ zu früh die Hand und landete außerhalb des Sektors. Dieser weite aber leider ungültige  Versuch stimmt hinsichtlich der DJM  zuversichtlich. Auch Routinier Christine Nannen hatte Probleme mit dem nassen Ring, konnte jedoch erneut eine Leistung von 51,64 m abliefern.

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