Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
A-Jugendstaffel der TV Norden auf Rang acht / Isenecker Neunter
erherh - Als Steffen Weber gestern Abend in den Innraum des Wattenscheider Stadions kam, lief ihm eine Gänsehaut ĂĽber den RĂĽcken: „Das ist so eine unglaubliche Atmosphäre hier“, freute er sich mit seinen Norder Staffel-Gefährten Nik Alberding, Johannes Peters und Thomas Christians allein ĂĽber die Tatsache, vor 18 000 Zuschauern auf die Bahn gehen zu dĂĽrfen. Mit 3:25:33 Minuten kamen die vier jungen Ostfriesen nicht ĂĽber den achten Platz im Achterfeld des Endlaufs ĂĽber 4x400 Meter hinaus, waren aber trotzdem zufrieden: Immerhin gehören zwei aus dem Quartett noch dem jĂĽngeren Jahrgang an, zum anderen ist gegen die Kaderschmieden ohnehin kein Kraut gewachsen. Sieger SC Neubrandenburg (3:15:35) und Vizemeister SSC Berlin (3:17:59) beispielsweise konzentrieren schlieĂźlich Nachwuchs-Talente aus der ganzen Republik in ihren StĂĽtzpunkten und Mannschaften. Der Norder Trainer Edzard Alberding lobte das Team in den höchsten Tönen. Nach dem guten Vorlauf heute noch einmal so eine Zeit geschafft zu haben : davor ziehe ich meinen Hut.“ Schon die Vorbereitung zum Finale war ein Erlebnios fĂĽr die Norder: In der Warm-Up-Phase hab´ ich Nils Schumann getroffen“, vergisst Alberding die Momente mit dem Olympiasieger wohl nie. Und Christians fĂĽgte hinzu: „Du gehst zum Klo : und wer ist da? Tim Lobinger.“ Auch Stabhochspringer mĂĽssen mal. Die Stimmung im Stadion war gleichfalls beeindruckend: „Du hast den Eindruck, als ob die Zuschauer jeden einzelnen Sportler anfeuern und beklatschen.“ Insgesamt kamen an den drei DM-Tagen ĂĽber 38 000 Besucher. Im Vorlauf hatte sich die Norder Staffel souverän fĂĽr das Finale gestern Abend qualifiziert. Mit 3:24:80 Minuten sicherten sich die Ostfriesinnen einen der acht-Finalplätze, um den sich insgesamt 27 Staffeln aus ganz Deutschland beworben hatten. Roland Isenecker, gleichfalls TV Norden, ging recht gelöst in den  Diskuswurf-Wettkampf der Männer und verpasste den Endkampf der besten Acht um etwas mehr als einen Meter. „Etwas mehr war schon drin, aber ich bin nicht unzufrieden“, meinte er am späten Sonntag Nachmittag. Mit Heimtrainer Hans-Bernd Eilers hatte er sich eine Weite zwischen 53 und 55 Meter als Ziel gesetzt : das erreichte er mit 53,50 Meter. Seine persönliche Bestleistung von 57,24 Metern, aufgestellt vor einigen Wochen, hätte gestern zum sechsten Platz gereicht : „aber die war nicht drin.“ Isenecker verbesserte sich bei dieser DM-Teilnahme immerhin um vier Plätze, bei seiner letzten Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen hatte er als 13. den Vorkampf nicht ĂĽberstanden.

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