Dramatisches Finale auf dem Deich nach Bensersiel
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âGerd Wolzen ist ein tolles Rennen gelaufenâ, verteilte Grigat im Ziel ein dickes Kompliment an den Kontrahenten. âEs war heute verdammt hart fĂŒr mich, doch ich habe es geschafft, immer Sichtkontakt zu halten.â So schrumpfte zwar der Vorsprung von 51 Sekunden, aber die Moral des 30-JĂ€hrigen aus Hage blieb intakt. FĂŒr ihn war Bensersiel aber nur eine Zwischenetappe auf dem Weg zu seinem Saisonziel. âIch will mich in diesem Jahr noch fĂŒr den Iron-Man-Triathlon auf Hawaii qualifizieren.â
Anstrengend genug waren aber auch die letzten Ossiloop-Kilometer, denn auf dem Deich nach Bensersiel blies ein krĂ€ftiger Gegenwind. âIch hatte das GefĂŒhl, ich komme gar nicht voranâ, sagte Tagessieger Gerd Wolzen, der die 10,6 Kilometer in 36:53 Minuten absolvierte. Auch der 16-jĂ€hrige Jugendsieger Eike Hergen Berghaus stöhnte. âIch hatte auf dem Deich das GefĂŒhl, ich bekomme einen Schlag mit dem Hammer auf dem Kopfâ, schilderte der B-Jugend-FuĂballer von Kickers Emden den Wind.
Frauensiegerin Irmi Hartmann hingegen lĂ€chelte. âIch war auf dem Deich von tollen MĂ€nnern umgeben, die mich gezogen haben.â Die 41-JĂ€hrige nahm nach 1990 und 1998 erst zum dritten Mal am Ossiloop teil und gewann alle drei LĂ€ufe. âAls Mutter von drei Kindern fehlte mir meistens die Zeit zur Teilnahmeâ, erklĂ€rte sie. Doch dafĂŒr genieĂt sie die LĂ€ufe ihrer Meinung nach mehr als die MĂ€nner. âBei denen ist das Konkurrenzdenken gröĂer. Wir Frauen laufen nur aus SpaĂ.â
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