Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Ostfrieslands Werfernachwuchs mit Bestleistungen in Halle
Derk Peters musste gegen den Weltrekordler werfen
KB - Die Halleschen Werfertage standen im Zeichen der Olympianormen, die von vielen deutschen Werfern erfüllt worden sind. Ein Juniorenweltrekord und zahlreiche Rekorde und Bestleistungen kennzeichneten die Veranstaltung, die sich über 2 Tage hinzog und knapp 500 Werfer aus vielen Ländern nach Halle führte. Olympiasieger und Weltmeister waren am Start und sorgten für hervorragende Leistungen und spannende Wettkämpfe.nike shox pas cher , sac louis vuitton pas cher , jordan pas cher , sac à main longchamp pliage pas cher , longchamp soldes , louboutin pas cher
Für Ostfrieslands Werfernachwuchs war der Start in Halle von Erfolg gekrönt. So konnte sich die Holtlander Hammerwerferin Mareike Nannen über eine neue Bestleistung freuen, denn ihr Hammer schlug gleich im ersten Versuch bei 58,51 m auf. Mit dieser Leistung konnte Nannen die vom DLV geforderte Normweite von 57 m für die Junioren Weltmeisterschaft im polnischen Bydgoczc erneut überbieten. Nach dem tollen Auftaktwurf und vier ungültigen Versuchen konnte sich die Holtlanderin nicht mehr steigern. Im Feld der U 20 Werferinnen mit internationaler Beteiligung belegte Nannen Rang fünf und musste ihre Dauerrivalin Carloin Paesler erneut den Vortritt lassen. Während Paesler 59,35 m warf und auf Rang vier kam, war die Frankfurterin G. Wolfarth Beste mit sehr guten 62,26 m. Damit haben drei Hammerwerferinnen der U 20 die DLV Norm überboten, zwei werden jedoch nur an der JWM teilnehmen. Die Entscheidung, wer im Juli nach Polen fährt, ist noch nicht gefallen. Am Sonntag ging Nannen erneut in den Ring und nahm am Wettkampf der U 23 teil. Mit schwachen 55,08 m blieb Nannen deutlich hinter ihrem Ergebnis vom Vortag zurück und konnte sich nicht für das Finale qualifizieren.
Bestleistung im Finale und Berufung in den DLV Nachwuchskader
Ihr Glück über eine neue Bestleistung im Diskuswerfen konnte die Emderin, Sonka Kielmann nicht fassen. Mit 40,26 m qualifizierte sich Kielmann für das Finale der besten acht Werferinnen der weiblichen B-Jugend. 20 Werferinnen ermittelten in zwei Gruppen die Finalteilnehmer. Im Finale lief es für Kielmann ganz hervor ragend . Nach 39,34 m im vierten Versuch ließ die Ostfriesin 41,10  und im letzten Durchgang sogar 41,42 m folgen. Trainer und Betreuer Thomas Dresp konnte eine vor lauter Glück strahlende Athletin zu dem tollen Wettkampf beglückwünschen. Diese Leistung beeindruckte sogar den DLV Bundestrainer für Diskuswurf, Gerd Böttcher, der Kielmann in den DLV  D/C Nachwuchskader berief.

Mit dem Juniorenweltrekordler aus der Ukraine, Mykyta Nesterenko musste sich der Georgsheiler Derk Peters im Diskuswerfen auseinandersetzen. Peters machte seine Sache sehr gut, ließ sich von den super Leistungen des Weltrekordlers nicht beeindrucken und konzentrierte sich auf sich. Eine neue persönliche Bestleistung von 52,92 m im zweiten Versuch erzielt brachte dem Georgsheiler den Einzug ins Finale und letztendlich Rang acht.
Drei Weiten über 50 m und zwei ungültige aber weite Versuche wurden im Wettkampfprotokoll vermerkt. Der Ukrainer, ein 2,02 m Riese, erzielte 75,36m und verpasste seinen eigenen Rekord um knapp zwei Meter. Am Samstag warf der 17 Jährige den 1,75 kg Diskus in der Altersklasse der A – Jugend auf die neue Weltrekordweite von 70,13 Meter.
Peters, der zwei Stunden vorher am Kugelstoßwettkampf  teilnahm, war mit der Platzierung wohl, nicht jedoch mit der Weite zufrieden. Beim Einstoßen landete die Kugel noch jenseits der 17 m Marke, im Wettkampf musste sich der Georgsheiler mit 16,74 m und Rang Acht zufrieden geben. Bei nur zwei gültigen Versuchen konnte er die 17 Meter nicht mehr überbieten.

Ihren ersten Wettkampf im Werfer Mekka absolvierte die 14 Jährige Hammerwerferin Nina Dirks vom SV Holtland. Gemeinsam mit den 15 Jährigen wurde der Wettkampf am frühen Samstagmorgen ausgetragen. Die Nervosität kaum im Griff gelangen Dirks im zweiten Versuch 44,59 m – es sollte der beste Versuch bleiben. Mit den weiteren Würfen wurde klar, dass die Holtlanderin übervorsichtig in die Drehungen ging und somit ein besseres Ergebnis ausblieb. Die Weite reichte zu Rang drei und das Holtlander Nachwuchstalent konnte in Halle auf das Treppchen. Am Sonntag nahm Dirks am Wettkampf der weiblichen B – Jugend teil und warf den 4 kg schweren Hammer 36,43 m weit.
Einen Sieg konnte die Niederländerin, Nicky van der Schilt mit neuer Bestleistung im Wettkampf der weiblichen Jugend B verbuchen. Die Groningerin trainiert in der Holtlander Trainingsgruppe und konnte erstmals den 4 kg Hammer über 50 Meter werfen. Vom ersten Versuch führt van der Schilt das Feld der 15 Werferinnen an und behauptete Platz eins auch bis zum letzten Versuch.

Kein gutes Pflaster war in diesem Jahr Halle für Andrea Bunjes. Die Ostfriesin, die für die LG Eintracht Frankfurt startet, war mit großen Ambitionen nach Halle gekommen, war dies doch die erste Möglichkeit, die Olympianorm zu werfen. Das Vorhaben gelang nicht, denn Bunjes begann zwar mit einem weiten, jedoch ungültigen Wurf. Der Hammer schlug nur wenige Zentimeter außerhalb des Sektors auf. Beim zweiten Versuch trat Bunjes über und das war’s dann auch. Die Finalteilnahme in einem Klassefeld mit Weltmeisterin Betty Heidler, Olympiasiegerin Kalina Skolimowska aus Polen und der Exweltrekordlerin Mihaela Melinte aus Rumänien war nach einem verkorksten 63,42 m Wurf nicht möglich. Abhaken und auf ein Neues am kommenden Sonntag im Odenwaldstädtchen Fränkisch-Crumbach, dem Ort, in dem Bunjes vor den Olympischen Spielen 2004 ihren ersten 70 m Wurf landete.


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