Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Günther Höbig feiert 70. Geburtstag
Feiert am Samstag seinen 70. Geburtstag: Günther Höbig
Warsingsfehn - KJ - Der Name Günther Höbig ist eng mit der Leichtathletik in Ostfriesland und untrennbar mit der Leichtathletik-Sparte des SV Warsingsfehn verbunden. Die Abteilung wurde Anfang 1969 von ihm gegründet. Am Samstag feiert Günther Höbig seinen 70. Geburtstag. Dabei sieht man dem aktiven Pensionär das Alter überhaupt nicht an.Höbig war in seiner aktiven Zeit von 1957 bis 1962 bei Germania Leer erfolgreich. Nachdem es ihn nach Warsingsfehn verschlagen hatte, war er zunächst  für eine Talentfördergruppe an der Schule Moormerland verantwortlich. Dieses Projekt der Bezirksregierung Aurich gab den Anstoß, eine Leichtathletik-Abteilung beim SV Warsingsfehn aufzubauen.  Bereits vor der offiziellen Gründung Anfang 1969 gab es im Jahr zuvor die ersten Wettkämpfe. Die Trainingsbedingungen waren in den ersten Jahren denkbar schlecht, da es keine entsprechenden Sportanlagen gab. Dennoch ist es ihm immer wieder gelungen, junge Menschen für diese Sportart zu gewinnen. Dabei lag ihm das Wohl der Kinder und Jugendlichen besonders am Herzen. Sein Beruf als Lehrer kam Höbig immer wieder zugute. Viele seiner Schüler waren von seinem interessanten und qualifizierten Sportunterricht begeistert. Nicht wenige fanden dadurch den Weg in den Verein. Unter der Leitung von Günther Höbig konnten die Leichtathleten beim SV Warsingsfehn einen ständigen Aufschwung verzeichnen. Heute zählt die Abteilung fast 140 Mitglieder.  Auch die sportlichen Erfolge blieben dabei nicht aus. Neben zahlreichen Meisterschaften war der vierte Platz seiner Mädchen-Mannschaft beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ 1986 in Berlin eines seiner schönsten Erlebnisse. Im damaligen Unterbezirk Ostfriesland übernahm Höbig als Kampfrichter-Obmann und Schülerwart ebenfalls Verantwortung. Beim SVW war er lange Jahre als Sportwart tätig. Ende 1991 hat Rolf Steinke die Abteilungsleitung von Günther Höbig übernommen. Er ist seither mit Gitta Weber für das Training verantwortlich. Aber auch der ehemalige Lehrer ist noch regelmäßig auf den Sportanlagen zu finden. Dank der großartigen Unterstützung seiner Frau Doris hat er die Begeisterung für seinen Sport nicht verloren. Darüber freuen sich auch die Verantwortlichen des SVW. „Wenn wir Herrn Höbig nicht hätten, würde uns etwas fehlen“, meint Nachfolger Steinke. „Er ist für uns ein großes Vorbild.“

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