Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Bunjes im Finale auf Rang elf
Landete auf rang elf: Andrea Bunjes
Ostfriesen Zeitung - „Ich wollte zu viel und war zu verkrampft.“ Andrea Bunjes kommentierte ihren olympischen Finalwettkampf im Hammerwerfen kurz und knapp. Mit 68,40 Metern belegte die Ostfriesin vom SV Holtland Rang elf im Feld der zwölf Athletinnen.
Mit der eigenen Leistung war Andrea Bunjes nicht zufrieden, die Würfe der Konkurrenz erstaunten sie zugleich umso mehr. „Es war klar, dass für den Endkampf mindestens 70 Meter erforderlich sein würden. Aber dass man mit 72 Metern nur Siebte wird, ist ganz schön heftig.“
Die Ostfriesin hatte in der Qualifikation mit 70,73 eine persönliche Bestleistung aufgestellt. „Deshalb hätte ich gerne im Finale auch noch einmal die 70 Meter übertroffen. Aber es fehlte mir die Lockerheit.“

Letztlich war aber der Sprung ins Finale für Bunjes schon ein großer Erfolg. Und im Endkampf konnte sie sich jedenfalls mit ihrer Teamkollegin Betty Heidler freuen, die mit 72,73 Metern einen Deutschen Rekord aufstellte. „Sie hat es verdient. Sie ist einfach unsere stärkste Werferin.“ So gratulierte Andrea Bunjes der Zimmergenossin von Herzen zur starken Leistung. „Nur schade, dass für sie keine Medaille herausgesprungen ist.“
Dabei hatten alle Experten erwartet, dass ein 72-Meter-Wurf für Bronze reichen müsste. Doch die russische Siegerin Olga Kusenkowa (75,02), die Kubanerin Yipsi Morena (73,36) und deren Landsfrau Yunaika Crawford (73,16) übertrafen diese Marke deutlich. Mit solchen Weiten hatte auch Andrea Bunjes nicht gerechnet. „Das Niveau war wirklich enorm.“


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